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Einreise in die USA

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Einreise in die USA.

Für die Einreise in die USA sind zunächst die folgenden Fragen zu beantworten:

- Zweck der Reise

- Dauer des Aufenthalts in den Vereinigten Staaten

Beim dem Zweck der Reise kann es sich einerseits um einen Urlaubs- oder Touristenaufenthalten handeln oder um eine Geschäftsreise. Für beide Reisearten sind unterschiedliche Punkte vor der Abreise zu bedenken.

Der einfachste Fall ist:

- Urlaubs- bzw. Touristenaufenthalt in den Vereinigten Staaten, 
   Aufenthaltsdauern weniger als 90 Tage

Aufgrund einer Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten ist für den obigen Fall kein Visum für den Aufenthalt erforderlich. Es ist lediglich ein maschinenlesbarer, bordeauxfarbener Reisepass erforderlich. Dieser Reisepass muss für mindestens einige Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültig sein. 

Dieser maschinenlesbare Reisepass ist auch für eventuell mitreisende Jugendliche und Kinder unter 18 Jahren erforderlich. Die zurzeit noch vorhandenen Kinderausweise werden von den amerikanischen Behörden nicht mehr akzeptiert.

Weiterhin gilt, dass Kinderreisepaesse, die vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt wurden, für die visafreie Einreise genutzt werden können. Ist der Kinderreisepass dagegen am oder nach dem 26. Oktober 2006 ausgestellt, ist dieser Pass nicht für die visafreie Einreise nutzbar, weil der erforderliche integrierte elektronische Chip fehlt. In diesem Fall muss entweder ein neuer elektronischer Reisepass für das Kind bestellt oder ein Visa beantragt werden.

Die vor dem 26.10.2006 ausgestellten maschinenlesbaren Reisepässe enthalten noch keine biometrischen Daten des Reisepassinhabers. Aus diesem Grund werden bereits seit Oktober 2004 bei der Einreise in die USA an der Passkontrolle die biometrischen Daten jedes Einreisenden erfasst.

Diese Prozedur ist einfach, kostet je nach technischer Auslastung der Geräte und Anzahl der Einreisenden unterschiedlich viel Zeit. Jeder Einreisende muss den Fingerabdruck der beiden Zeigefinger abgeben sowie ein digitales Foto des Gesichtes vom Zollbeamten machen lassen. Diese biometrischen Daten werden nur temporär gespeichert, so dass dieses Vorgehen bei jeder Reise erneut zu absolvieren ist.

Bei den seit dem 26.10.2006 ausgegebenen maschinenlesbaren Reisepässen sind einige der geforderten biometrischen Daten bereits vorhanden, so dass diese Einreiseprozedur modifiziert durchgeführt wird.

Für Geschäftsreisende ist unbedingt zu beachten, dass die Geschäftstätigkeit ohne ein entsprechendes Visum nur sehr eingeschränkt wahrgenommen werden darf.

 

- Urlaubs- bzw. Touristenaufenthalt in den Vereinigten Staaten, 
   Aufenthaltsdauern mehr als 90 Tage

Für diesen Fall gelten die obigen Ausführungen gleichermaßen und zusätzlich ist ein entsprechendes Touristen-Visum bei den amerikanischen Auslandsbehörden vor Antritt der Reise einzuholen. Die Visumsbeschaffung kann zeitaufwendig sein und kostet zurzeit 108 € pro Person in Deutschland (Stand Juli 2009).

Bei diesem Visum ist zu beachten, dass die Arbeitsaufnahme strengstens untersagt ist und bei Zuwiderhandlung zu einem zukünftigen Einreiseverbot führen kann.

Seit Dezember 2007 müssen nicht nur 2 Fingerabdrücke abgegeben werden, sondern alle 10 Finger. Am Tag der Fingerabdruckabnahme im Konsulat dürfen die Finger keine Verletzungen wie z. B. Schnitte oder Blasen aufweisen, weil dadurch der Abdruck verfälscht wird.

Mit dieser Maßnahme soll verhindert werden, dass Personen ein Visum erhalten, die aufgrund von Vorstrafen kein Visum erhalten können.

 

-  Geschäftsaufenthalt in den Vereinigten Staaten, 
    Aufenthaltsdauern unerheblich

Für eine angestrebte Geschäftstätigkeit in den Vereinigten Staaten ist es unerheblich, wie lange der Aufenthalt in den Vereinigten Staaten dauern wird. Sobald ein ernsthaftes Geschäftsinteresse im Reisezweck zu erkennen ist, ist ein entsprechendes Visum bei den amerikanischen Auslandsbehörden zu beantragen und muss vor Antritt der Reise vorliegen.

Welches Visum für welches Geschäftsvorgehen erforderlich ist, kann entweder durch einen Rechtsanwalt oder eine entsprechende Beratungsstelle im Vorfeld geklärt werden.

Nach der Klärung des Zweck und der Aufenthaltsdauer sind die weiteren Punkte vor der Einreise zu beachten:

Alle Fluggesellschaften, die von Europa in die Vereinigten Staaten fliegen, sind seit Oktober 2005 gesetzlich verpflichtet, bestimmte Informationen vor dem Abflug an die US-Behörden zu übermitteln.

Die Übermittlung dieser Daten gilt für alle Personen, die als Touristen einreisen und keine Daueraufenthaltsgenehmigung haben.

Dieses Verfahren der Datenübermittlung ist seit 12. Januar 2009 wie folgt geregelt:

In die Vereinigten Staaten einreisende Ausländer ohne entsprechendes Visum müssen mindestens 72 Stunden vor Abreise aus ihrem Heimatland einen ESTA Antrag gestellt haben. Ein solcher Antrag ist obligatorisch für jeden einzelnen Einreisenden, auch für Kinder mit oder ohne Begleitperson.

In diesem Antrag sind die Angaben, die auf dem I-94 Einreisedokument zu machen sind, bereits vorab zu melden. Konkrete Reisepläne im Land sind laut der bisherigen Aussagen der USA nicht erforderlich.

Die im Antrag gemeldeten Daten werden mit bestehenden US-Strafverfolgungsdatenbanken abgeglichen. Als Ergebnis erhält der Antragstellende folgende Systemrückmeldungen: Genehmigung erteilt, Genehmigung nicht erteilt, Genehmigung wird bearbeitet.

Die positive Bescheinigung des ESTA-Systems ermöglicht die mehrfache Einreise in die USA und gilt für 2 Jahre bzw. bis der Reisepass ungültig wird, je nach dem welches Ereignis als erstes eintritt.

Die positive Rückmeldung des System ist die Bestätigung, dass eine visafreie Einreise nach den geltenden Regeln des Programmes zulässig ist. Sollte diese Rückmeldung negativ sein, ist eine Einreise unter dem Visa Waiver Programm nicht möglich und ein sofortiger Rücktransport beim Grenzübertritt ist die Folge.

Nach neueren Informationen ist die ESTA-Meldung auch für Reisende mit einem vorhandenen Visum erforderlich. Wenn die ESTA-Meldung nicht erfolgt ist, ist die Einreise meist möglich, aber der Reisende erhält einen netten Hinweis von dem Grenzbeamten, dass eine solche Meldung erforderlich ist.

Die Fluggesellschaften werden daher auf einen positiven Bescheid des ESTA-System bestehen und keine Beförderung nur in diesem Fall vornehmen. Im anderen Fall wird der befördernden Airline die Ruecktransportkosten tragen müssen.  

Eine positive Rückmeldung des Systems beinhaltet keinen Rechtsanspruch auf die Einreise in die Vereinigten Staaten. D. h. die Genehmigung zum Grenzübertritt bleibt unverändert beim Officer am Einreisepunkt.

Beim Packen des Reisegepäcks achten bitte Sie darauf, dass spitze und scharfe Gegenstände wie z. B. Nagelscheren nicht ins Handgepäck gehören sondern in den Koffer. Alle unerlaubten Gegenstände, die bei der Kontrolle in den Gepäckstücken gefunden werden, werden eingezogen und vernichtet.  

   Während des Fluges werden grüne Einreiseanträge und Zollerklärungen von den Flugbegleitern ausgeteilt. Auf den grünen Anträgen sind neben persönlichen Informationen wie z. B. Name, Vorname, Geschlecht und Geburtsdatum, rechtliche Auffälligkeiten wie z. B. Drogenvergehen und Krankheiten auch Flugdaten und die erste Kontaktadresse mitzuteilen.

Die amerikanischen Behörden achten sehr genau auf das korrekte Ausfüllen der Dokumente. So ist die amerikanische Ziffer 1 ohne den oberen Haken zu schreiben, vergleichbar der römischen Ziffer I und bei der Ziffer 7 ist der Querstrich nicht erlaubt.

Auf diese Vorgaben wird häufig während eines Informationsfilms im Flugzeug hingewiesen. Die Flugbegleiter helfen Ihnen gern beim Ausfüllen.

 

 

 

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