Florida Information Florida Cities Florida Help Florida Info Reise-Typen Events und Feiern Feedback Inhalt Homepage Florida Immobilien Veranstaltungen

Geschichte Floridas

Nach oben Präsidentenamt Politik Gesetzliche Feiertage
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zollbestimmungen
Florida Tipps
Immobilien
Wetter in Florida
Geschichte Floridas
Einreise in die USA
Geo u. Wirtschaft

 

 

Geschichte Floridas Vereinigte Staaten von Amerika.

Florida ist aus einer Vulkankette entstanden, die im Laufe der Zeit erodierte und vom Wasser überspült wurde. Langsam hob sich das Land wieder und nach der letzten Eiszeit siedelten sich die ersten Nomadenvölker in diesem Landstrich an. Diese Nomadenvölker entwickelten bereits früh eine komplexe religiöse und sozialpolitische Bevölkerungsstruktur und praktizierten diese bis die Spanier das Land eroberten.

Im Jahre 1513 entdeckte der spanische Seefahrer Juan Ponce de Léon auf seiner Suche nach Gold ein neues Land, das er nach dem spanischen Blumenfest (Ostern) „Pascua Florida“ benannte. In den folgenden 250 Jahren blieb Florida eine spanische Kolonie. Diese Kolonie war für den Schutz der Schatzflotte, die ständig in das europäische Spanien gesandt wurde, unerlässlich.

Mit den Spaniern kamen die Pferde und die Viehzucht nach Amerika. Das Christentum, das mit den Spaniern die neue Welt erreichte, beeinflusste die bestehenden religiösen Strukturen und drängte diese zurück. Neben dem europäischen Fortschritt brachten die Spanier aber auch Krankheiten nach Florida, die die Ureinwohner stark dezimierten.

Erst im Jahr 1763 begann sich England für Florida zu interessieren und es kam zu Auseinandersetzungen zwischen England und Spanien. Als der Reichtum von Fellen und Häuten bekannt wurde, zogen viele Abenteurer aus den jungen Staaten von Nordamerika nach Florida. In den Jahren 1763 bis 1781 kam es ständig zu Streitigkeiten zwischen England, Spanien und Amerika, bei denen die Spanier aus Eigeninteresse meist auf der Seite der Amerikaner standen.

Das Verhältnis zwischen Spanien und Amerika verschlechtert sich erst als die Spanier den entflohenen Sklaven Unterschlupf gewährten und sie bei ihren  Befreiungsbemühungen unterstützten. Die Sklaven verbündeten sich mit den Seminolen, den Ureinwohnern von Florida, und gemeinsam kämpfen sie gegen die Amerikaner.

Im Jahr 1821 wurde der Staat Florida der jungen Union der Vereinigten Staaten angegliedert. Die Plantagenkultur weitete sich nach Florida aus. Um ausreichend Platz und gutes Land für die Plantagen zu bekommen, begann die neuen Herren die dort lebenden Seminolen zu vertreiben. Es kam zu den Seminolenkriegen. Der erste Seminolenkrieg wurde 1821 von Andrew Jackson geführt. Er war der 1. Governor von Florida und wurde später Präsident der Vereinigten Staaten.

Während des Bürgerkriegs 1860 schloss sich Florida den Nordstaaten an. Es übernahm zu diesem Zeitpunkt die Aufgabe, die Unionsstaaten mit Nahrungsmittel, vorwiegend Fleisch und Salz, zu versorgen. Glücklicherweise kam es in Florida nur zu wenigen Schlachten, so dass Florida nur am Rande von den Kampfhandlungen vom Bürgerkrieg betroffen war.

Nach dem Ende des Bürgerkriegs im Jahr 1865 war der Staat Florida pleite. Unternehmer wie der Eisenbahnmogul Flagler erkannten ihre Chance in diesem Staat. Flagler baute als erster eine Eisenbahnlinie an der Ostküste entlang nach Florida und erschloss so diesen Staat. Er startete damals die Entwicklung, die heute Floridas Wirtschaftsfaktor Nr. 1 ist: den Tourismus.

Zur Zeit des Eisenbahnbaus entstanden an der Eisenbahntrasse die ersten großen Luxushotels, die zum Teil heute noch existieren und einen entsprechenden Ruf genießen. Diese Luxushotels waren der Grundstein für den Aufstieg Floridas. Es entwickelte sich zu einem beliebten Lebens- und Urlaubsziel sowohl für Amerikaner als auch für Touristen aus dem fernen Europa.

Die Menschen strömten nach Florida um dort zu leben und zu arbeiten. Diese rasante Entwicklung des Staates führt zu einem Landboom, der bis Mitte der 20er Jahres des vergangenen Jahrhunderts erhalten blieb. Im Jahr 1926 kam es zum Niedergang der Immobilienpreise und einer anschließenden Depression. Den Folgen dieser Depression versuchte der Staat mit staatlichen Förderprogrammen entgegen zu wirken.

Für die Afroamerikaner brachte diese neue Entwicklung in Florida keine Veränderung ihrer Lebensumstände. Sie gewannen wenig an diesem Boom, hatten kein Wahlrecht und die Rassentrennung war an der Tagesordnung. Dieses Problem wurde erst durch die Bürgerrechtsbewegung in den 60er Jahren des 20. Jh. gelöst.

Der große wirtschaftliche Aufschwung für Florida kam erst nach dem 2. Weltkrieg, als die Raumforschung den Staat für sich entdeckte. Die Raumfahrtbehörde NASA ließ sich an der Ostküste in der Nähe von Titusville nieder und baute das Raumfahrtzentrum Cape Canaveral (später Cape Kennedy oder Kennedy Space Center) auf.

In den 60er Jahren kam es zu einem weiteren Boom in der Tourismusbranche: einem Entwicklungsschub bei den Erlebnisparks. Den Beginn machte das in den 60er Jahren erbaute Space Center. Es wurde zu einer Erlebniswelt für Raumfahrtinteressierte ausgebaut. Anfang der 70er entdeckte der Walt Disney Konzern Florida als einen Standort für seine Erlebnisparks. Er baute seinen ersten Park, das Magic Kingdom in Orlando und legte damit den Grundstein für diese Entertainment-Metropole.

 

 
Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: info@florida-informations.com
Copyright © 2013
Florida Services & Information, LLC